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Home/Branchennews/Vifras Fortschritte im Gewächshaus-Wassermanagement: Von der Quelle bis zur Wiederverwendung
Branchennews

Vifras Fortschritte im Gewächshaus-Wassermanagement: Von der Quelle bis zur Wiederverwendung

dateApr 07, 2026
Read time3 min

Vifra, ein italienisches Unternehmen, das sich seit über einem Jahrzehnt der Wasseraufbereitung in Gewächshäusern widmet, hat seine Expertise kontinuierlich erweitert. Ursprünglich auf Klimaregelung spezialisiert, erkannte Vifra frühzeitig die wachsende Bedeutung effizienten Wassermanagements. Riccardo Russo hebt hervor, dass der gesamte Kreislauf – von der Ausgangsqualität bis zur Wiederverwendung – entscheidend ist. Techniken wie Ultrafiltration (UF) und Umkehrosmose (RO) spielen dabei eine zentrale Rolle, um Bewässerungsprozesse zu optimieren und wertvolle Nährstoffe zurückzugewinnen, was zu einer nachhaltigeren und ressourcenschonenderen Anbauweise führt.

Riccardo erklärt, dass die Entscheidung, vor über zehn Jahren neben der Klimasteuerung auch in die Wasseraufbereitung zu investieren, aus der Überzeugung resultierte, dass Wasser zunehmend zu einem kritischen Thema wird. Effektive Wasseraufbereitung sei für den Betrieb und die umfassende Verantwortung innerhalb der Nahrungsmittelproduktion unerlässlich. Das Ziel sei es, den gesamten Kreislauf zu verwalten, beginnend mit der Sicherstellung der Wasserqualität für die Pflanzen und endend mit der Wiederverwendung des Wassers, wann immer möglich. Dies unterstreicht Vifras Engagement für Ressourceneffizienz und umweltfreundliche Praktiken.

Die Sicherstellung einer gleichbleibenden Bewässerungsqualität ist eine große Herausforderung für Anbauer, die verschiedene Wasserquellen wie Brunnenwasser, Leitungswasser oder gesammeltes Regenwasser nutzen. Vifra bietet Lösungen an, um jede Wasserart für die Gewächshausbewässerung vorzubereiten. Obwohl Regenwasser als ideal gilt, kann seine Qualität durch Staub, organische Stoffe vom Gewächshausdach oder Algenbildung in offenen Speicherbecken beeinträchtigt werden. Daher ist eine Aufbereitung notwendig. In Regionen mit hohem Mineral- oder Salzgehalt, wie dem Nahen Osten, ist die Umkehrosmose die Standardmethode zur Vorbehandlung.

Für die Aufbereitung von Drainagewasser setzt Vifra häufig Ultrafiltrationstechnologie ein. Im Gegensatz zur Umkehrosmose, die mehr Abfallwasser produziert, ist UF darauf ausgelegt, biologische und physikalische Verunreinigungen zu entfernen, ohne wichtige Nährstoffe zu eliminieren. Riccardo betont, dass UF alles entfernt, was größer als ein Mineral ist, und somit Viren, Bakterien, Algen, Pilze und Schwebstoffe aus dem Wasser filtert. Dies ermöglicht eine sichere Wiederverwendung von Wasser, was angesichts der hohen Kosten für Düngemittel in modernen Gewächshäusern von großer Bedeutung ist. Da Pflanzen nicht alle Nährstoffe auf einmal aufnehmen, kann die Rückgewinnung nährstoffreichen Wassers die Effizienz erheblich steigern und Betriebskosten senken. Obwohl solche Systeme eine Anfangsinvestition erfordern, rechnet sich diese durch Einsparungen und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften schnell.

Da kein Gewächshausbetrieb dem anderen gleicht, verfolgt Vifra einen maßgeschneiderten Ansatz für die Wassertechnik. Faktoren wie lokales Klima, Pflanzenart und Wasserchemie bestimmen, ob eine Anlage Umkehrosmose, Ultrafiltration oder eine Kombination beider Technologien benötigt. Riccardo betont, dass Vifra, selbst Betreiber von Gewächshäusern in Italien, die Perspektive des Anbauers berücksichtigt, bevor ein System entworfen wird. Die heutige Technologie erlaubt hochgradig individuelle Installationen, da eine Lösung, die für einen Betrieb perfekt ist, für einen anderen ungeeignet sein kann. Diese Anpassung an spezifische Bedürfnisse ist für Vifra und für die Zukunft der Branche von zentraler Bedeutung.

Die Firma Vifra hat sich als Vorreiter im Wassermanagement für Gewächshäuser etabliert, indem sie moderne Aufbereitungstechnologien mit einem tiefen Verständnis für landwirtschaftliche Prozesse kombiniert. Ihr Engagement für die Optimierung von Bewässerungssystemen und die Rückgewinnung von Ressourcen trägt maßgeblich zur Steigerung der Effizienz und zur Förderung nachhaltiger Anbaumethoden bei. Das Unternehmen betont die Bedeutung einer ganzheitlichen Betrachtung des Wasserkreislaufs und die Anpassung der Lösungen an die spezifischen Bedürfnisse jedes einzelnen Betriebs.

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