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Gartencenter-Umsatzrckgang im März 2026 trotz höherer Kosten und gestiegener Nachfrage
Der jüngste monatliche Marktbericht der Horticultural Trades Association (HTA) enthüllt, dass die Gartencenter im März 2026 einen Umsatzrückgang von 4 % im Vergleich zum März 2025 verzeichneten. Trotz dieses Rückgangs lagen die Verkäufe jedoch immer noch 18 % über dem Niveau von März 2024. Diese Entwicklung wird hauptsächlich auf typischere Wetterbedingungen zurückgeführt, die den Handel nach dem außerordentlich starken Vorjahr wieder an saisonale Normen annähern. Gleichzeitig sehen sich die Unternehmen mit steigenden Betriebskosten und einer verhaltenen Verbraucherlaune konfrontiert, was die wirtschaftliche Lage der Branche zusätzlich erschwert. Trotz dieser Herausforderungen bleiben Gartencenter wichtige Anlaufstellen für Inspiration, Beratung und den Kauf unverzichtbarer Produkte.
Jennifer Pheasey, die Direktorin für Politik und öffentliche Angelegenheiten bei der HTA, erklärte, dass der März eine Rückkehr zu üblicheren saisonalen Handelsbedingungen nach dem sehr guten Vorjahr markiert. Die Umsätze sanken im Vergleich zu 2025 um 4 %, lagen aber immer noch 18 % über denen von 2024, als sehr nasses und kaltes Wetter die Nachfrage bremste. Diese Kontraste über drei Jahre hinweg verdeutlichen, wie stark das Wetter den Sektor beeinflusst. Der aktuelle Marktbericht zeigt zudem einen Rückgang der Kundenzahlen, wobei die Gesamttransaktionen um 4 % zurückgingen. Besonders betroffen waren die Gartenkategorien mit einem Umsatzrückgang von etwa 8 % im Vergleich zum Vorjahr, einschließlich Beetpflanzen (-9 %) und Freilandpflanzen (-11 %). Dies ist eine Kombination aus wechselhaftem Wetter, Nachtfrösten Ende März und der früheren Lage von Ostern und Muttertag, die für die Branche wichtige Handelszeiten sind.
Parallel dazu hat sich das Verbrauchervertrauen abgeschwächt, da die Haushalte angesichts wachsender wirtschaftlicher Unsicherheit vorsichtiger werden. Dennoch geben Kunden, die Gartencenter besuchen, weiterhin Geld aus, wobei der durchschnittliche Transaktionswert stabil bleibt. Dies deutet auf eine starke zugrunde liegende Nachfrage nach Gartenarbeit und dem Einkaufserlebnis hin, das Gartencenter bieten. Diese Unterstützung für lokale Gartencenter ist entscheidend, da die Mitglieder mit zunehmendem Kostendruck aus verschiedenen Richtungen konfrontiert sind. Unternehmen werden durch steigende Kosten und ein gleichzeitig geschwächtes Vertrauen unter Druck gesetzt. Der Konflikt im Iran beeinflusst bereits die Lieferketten, nicht nur bei Kraftstoffen, sondern auch bei stark steigenden Düngemittelpreisen – Ammoniumnitrat ist seit Februar um 24 % gestiegen – und Störungen wichtiger Schifffahrtsrouten, die die Frachtkosten in die Höhe treiben. Es ist unwahrscheinlich, dass diese Belastungen kurzfristig nachlassen werden.
Zusätzlich zu diesen externen Faktoren kommen erhebliche strukturelle Kostensteigerungen hinzu, darunter höhere Gewerbesteuern nach dem Auslaufen der Entlastung für Einzelhandel, Gastgewerbe und Freizeit, sowie Lohnerhöhungen, Anstiege der Sozialversicherungsbeiträge und Änderungen bei der Erbschaftssteuer. Infolgedessen müssen viele Unternehmen nun ein Wachstum von 10–15 % erzielen, um ihre Position überhaupt zu halten. Die Umwelt- und Gartenbaubranche trägt 38 Milliarden Pfund zur britischen Wirtschaft bei und sichert 722.000 Arbeitsplätze. Daher müssen die Unternehmen in einem stabilen und unterstützenden Umfeld agieren können. Trotz der herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben Gartencenter Orte, die Menschen für Inspiration, Beratung und Freude aufsuchen, sowie für den Kauf wesentlicher Produkte. Gärten und Grünflächen werden zunehmend als Orte der Entspannung und Erholung geschätzt. Da der Frühling nun Einzug hält, bietet sich eine echte Gelegenheit für die Menschen, nach draußen zu gehen, ihre Gärten optimal zu nutzen und ihre lokalen Gartencenter zu unterstützen.
Obwohl das Jahr mit einem leichten Vorsprung gegenüber 2025 begann, mit einem Umsatzplus von 1 % seit Jahresbeginn und 11 % über 2024, hat sich der früher im Jahr aufgebaute starke Vorsprung mit dem Beginn der Hochsaison verringert. Da der April positiv begonnen hat, werden die nächsten Monate entscheidend sein, um festzustellen, wie gut Unternehmen die saisonale Nachfrage in nachhaltiges Wachstum umwandeln können.
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